Russlands Eishockey-Chef: CAS-Urteil zur Rückkehr ist endgültig, Boykottdrohungen wachsen
Nach dem CAS-Urteil für eine Rückkehr russischer Teams zu IIHF-Turnieren drohen mehrere europäische Länder mit Boykott. Russlands Verband sagt, das Urteil sei nicht anfechtbar.

Im russischen Eishockey gilt die Sache als erledigt. Der Verband beharrt darauf, dass gegen das Urteil, das russischen Teams die Rückkehr zu internationalen Turnieren erlaubt, keine Berufung möglich ist.
Dmitri Kurbatow, Generaldirektor des Verbands (FHR), sagte, die Entscheidung des Internationalen Sportgerichtshofs (CAS, das höchste Sportgericht) sei in Kraft getreten. Der FHR wolle darauf drängen, dass sie umgesetzt wird.
Wie kam es dazu?
Der Eishockey-Weltverband (IIHF) hatte russische und belarussische Nationalteams und Klubs am 28. Februar 2022 nach dem russischen Angriff auf die Ukraine von allen Wettbewerben ausgeschlossen. Das CAS-Urteil macht nun den Weg frei für eine Rückkehr der russischen Nationalteams zu IIHF-Turnieren.
Mehrere europäische Länder reagierten darauf mit Boykottdrohungen.
Was wurde noch gesagt?
Kurbatow sagte außerdem, die IIHF könne das Format der Weltmeisterschaft ändern, sobald die russische Mannschaft zurück ist. Gleichzeitig rief der FHR dazu auf, keine Prognosen darüber anzustellen, wann Russen tatsächlich wieder bei internationalen Events antreten.
Der Chef des belarussischen Eishockeyverbands, Alexander Bogdanowitsch, sagte, er hoffe, dass Belarus bald wieder zugelassen werde, vielleicht schon morgen. Er glaube an die Olympische Charta und erwarte keine Diskriminierung.
Der Verlauf
CAS-Urteil zu russischen Teams bei der IIHF · 3 Ereignisse
Was vor und nach dieser Meldung passiert ist. Noch nicht beschriebene Hintergrund-Ereignisse hat eine KI zusammengefasst.



