Pamela Abdys Rede voller „reiner, ungefilterter Wut“ nach dem Aus bei Warner Bros.
Bei ihrem ersten öffentlichen Auftritt seit dem Abschied von Warner Bros. sprach Pamela Abdy 15 Minuten lang über Wut, das Etikett „schwierig“ und Frauen in Hollywood.

Pamela Abdy war seit ihrem Abschied von Warner Bros. nicht mehr öffentlich zu sehen. Als sie nun endlich auf die Bühne trat, hatte sie viel zu sagen – und sie begann mit einem einzigen Wort: Wut.
Was ist passiert?
Abdy trat am Donnerstag bei den Women in Film (WIF) Honors im Beverly Hilton Hotel in Beverly Hills auf. Es war ihr erster öffentlicher Auftritt, seit sie und Mike De Luca Warner Bros. verlassen haben, wo sie das Filmstudio seit 2022 geleitet hatten.
Sie erhielt den erstmals vergebenen Vanguard Award, überreicht von der Filmemacherin Nancy Meyers. Die Auszeichnung wurde noch vor ihrem Abgang angekündigt. Der kam, nachdem Paramount Skydance am 1. Oktober die rund 111 Milliarden Dollar schwere Fusion mit Warner Bros. abgeschlossen hatte.
Was hat sie genau gesagt?
Zuerst dankte Abdy den Regisseurinnen, Managerinnen und Produzentinnen, mit denen sie gearbeitet hat, namentlich. Dann sprach sie über das, was sie „reine, ungefilterte Wut“ nannte: für diese Frauen, für sich selbst und für eine ganze Generation von Frauen, deren Potenzial endlich anerkannt werden sollte.
Sie sei schwierig, emotional und kämpferisch genannt worden, man habe ihr gesagt, sie solle mehr lächeln. Außerdem habe man ihr erzählt, Filme mit Frauen in der Hauptrolle oder hinter der Kamera würden weniger Geld einspielen. Und sie appellierte an männliche Regisseure: Sie halten zusammen, sagte sie – wo bleibt dieselbe Unterstützung für Regisseurinnen?
„Es wird schwerer, nicht leichter, in dieser Branche eine Frau zu sein“, sagte sie. Sie fragte: „Welche Branche hinterlassen wir den künftigen Vorreiterinnen?“ Zum Schluss sagte sie, es habe 31 Jahre gedauert, bis sie mit ihrer eigenen Stimme gesprochen habe. Wenn „schwierig“ bedeute, leidenschaftlich dafür zu kämpfen, dass Filme entstehen, werde sie weiterkämpfen. „Ich bin noch nicht fertig.“
Schon früher am Abend sagte sie dem Hollywood Reporter, sie habe „keine Ahnung, was wir als Nächstes tun werden“, und dieses Nichtwissen sei „irgendwie schön“. Es sei außerdem bedrückend, dass so viele Managerinnen ihre Spitzenjobs verlassen. Cindy Holland gab ihren Posten als Streaming-Chefin von Paramount auf, Bela Bajaria wurde als Chief Content Officer von Netflix abgesetzt.
Wie geht es weiter?
Abdy hat nicht verraten, was sie als Nächstes vorhat. An dem Abend wurden außerdem Adria Arjona, Gemma Chan, Beth de Araújo, Hannah Waddingham und Salma Hayek Pinault geehrt. Hayek Pinault bekam den Jane Fonda Humanitarian Award von Fonda persönlich überreicht.
Der Verlauf
Pamela Abdy nach dem Aus bei Warner Bros. · 3 Ereignisse
Was vor und nach dieser Meldung passiert ist. Noch nicht beschriebene Hintergrund-Ereignisse hat eine KI zusammengefasst.



