Coca-Cola HBC: Aktie bricht wegen Russland-Sorgen um 18 % ein
Die Aktie des Schweizer Konzerns Coca-Cola HBC fiel um 18 %, nachdem berichtet wurde, dass eine russische Brauerei Putin um externe Verwaltung des früheren Abfüllers bat.

Die Aktie von Coca-Cola HBC mit Sitz in der Schweiz ist am Donnerstag um 18 % abgestürzt. Der Grund: Berichte, dass das Russlandgeschäft übernommen werden könnte.
Laut den Berichten hat Bochkari, ein Brauer und Getränkehersteller aus der russischen Region Altai, Präsident Wladimir Putin gebeten, Multon und Multon Partners unter externe Verwaltung zu stellen. Multon hat bis 2022 die internationalen Marken von Coca-Cola in Russland abgefüllt. Das Unternehmen gehört weiterhin zu den größten Softdrink-Herstellern des Landes.
Coca-Cola HBC sagt, es habe dazu keine Mitteilung von den russischen Behörden erhalten.
Ein kurzer Rückblick
Nach dem Einmarsch Russlands in die Ukraine 2022 erklärte Coca-Cola HBC, das Geschäft mit der Marke Coca-Cola in Russland auszusetzen. Das lokale Geschäft lief aber weiter, später unter lokalen Marken. Im Dezember 2022 teilte das Unternehmen mit, es prüfe seine Russland-Aktivitäten, die für den Konzern kleiner geworden seien.
Bisher ist es nur ein Antrag. Ob die russischen Behörden darauf eingehen, ist unklar.
Der Verlauf
Coca-Cola HBC: Streit um Russland-Zwangsverwaltung · 3 Ereignisse
Was vor und nach dieser Meldung passiert ist. Noch nicht beschriebene Hintergrund-Ereignisse hat eine KI zusammengefasst.



