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Henry Nowaks Mörder bekommt längere Strafe: mindestens 25 statt 21 Jahre

Das britische Berufungsgericht hat die Mindeststrafe für den Mörder des 18-jährigen Henry Nowak von 21 auf 25 Jahre erhöht. Das erste Urteil war zu milde.

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The exterior of a British court building with a closed door, symbolising the Court of Appeal ruling on a murder sentence.
Bild: wiadomosci.onet.pl

Ein britisches Gericht hat die Strafe für den Mörder des 18-jährigen Henry Nowak verlängert. Vickrum Digwa kann nun frühestens nach 25 Jahren auf Bewährung freikommen, nicht schon nach 21.

Henry war Student und hatte die polnische und die britische Staatsbürgerschaft. Sein Fall hat in beiden Ländern viel Aufmerksamkeit bekommen.

Was hat das Gericht entschieden?

Das Berufungsgericht (Court of Appeal), eines der höchsten Gerichte Englands, urteilte, Digwas ursprüngliche Strafe sei „unduly lenient“, also zu milde. Die Richter sagten, sie werde der Schwere des Mordes nicht gerecht.

Digwa, heute 23, wurde zu lebenslanger Haft verurteilt. Das hat sich nicht geändert. Geändert hat sich die Mindestverbüßungsdauer, also die Zeit, die er absitzen muss, bevor er überhaupt eine Prüfung seiner Entlassung beantragen kann. Sie steigt von 21 auf 25 Jahre.

Digwa war auch selbst vor Gericht gezogen. Er hielt seine Strafe für überzogen und wollte sie verkürzen lassen. Die Richter lehnten das ab.

Warum wurde die Strafe erhöht?

Der Fall kam vor das Berufungsgericht, weil der Attorney General (oberster Rechtsberater der Regierung) die ursprüngliche Dauer als zu milde angefochten hatte.

Laut den Berichten über das Urteil verwiesen die Richter auf Digwas Verhalten nach dem Messerangriff. Er habe „unbegreifliche Grausamkeit“ gezeigt, indem er den Jugendlichen filmte und aufstachelte.

Eine Mindeststrafe ist nicht die gesamte Strafe. Nach ihrem Ablauf kann Digwa die Entlassung beantragen, aber sie ist nicht garantiert.

Was ist vorher passiert?

Henry Nowak wurde bei einem Angriff von Digwa erstochen. Digwa wurde später wegen Mordes verurteilt und bekam lebenslang mit einer Mindestdauer von 21 Jahren. Diese Dauer wurde als zu milde angefochten, was zum Urteil dieser Woche führte.

Wie geht es weiter?

Das Urteil ersetzt die frühere Mindestdauer, die neuen 25 Jahre gelten also. Digwas eigener Versuch, seine Strafe zu verkürzen, ist gescheitert.

Für Henrys Familie und viele Menschen in Polen und Großbritannien, die den Fall verfolgt haben, bedeutet die Entscheidung eine längere Zeit hinter Gittern für den Verantwortlichen an seinem Tod.

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Mord an Henry Nowak: Strafe erhöht · 3 Ereignisse

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Was vor und nach dieser Meldung passiert ist. Noch nicht beschriebene Hintergrund-Ereignisse hat eine KI zusammengefasst.

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