Farage macht Trumps Iran-Krieg für die Midterm-Niederlage der Republikaner verantwortlich
Reform-UK-Chef Nigel Farage sagt, Donald Trump habe sein Versprechen zu Auslandseinsätzen gebrochen, und nennt die Entscheidung für den Iran-Krieg "seltsam".

Nigel Farage hat eine Botschaft an seinen politischen Verbündeten im Weißen Haus, und sie fällt nicht gerade freundlich aus.
Am Donnerstag sagte der Vorsitzende von Reform UK (Großbritanniens rechtspopulistische Partei), die Republikaner hätten die US-Zwischenwahlen (die Kongresswahl zur Halbzeit der Präsidentschaft) verloren, weil Donald Trump ein Versprechen zu ausländischen Interventionen gebrochen habe. Die Entscheidung des Präsidenten, einen Krieg mit dem Iran zu beginnen, nannte er "seltsam".
Farage geht zunehmend auf Distanz zu Trump. Für einen Politiker, der lange als einer von Trumps Verbündeten in Großbritannien galt, ist das ein bemerkenswerter Tonwechsel.
Die Midterms liefen für die Republikaner schlecht: Die Demokraten legten breit zu und schlugen sie in vielen Rennen. Seitdem hat Trump seine Wortwahl abgemildert. Er sagte, er könne bei vielen Themen mit den Demokraten zusammenarbeiten, auch bei den Finanzen.
Einige Ergebnisse sind noch offen. Im Senatsrennen in Alaska läuft die Auszählung weiter, dort führt derzeit die Demokratin Mary Peltola. Trump hat zudem erklärt, dass er Verteidigungsminister Pete Hegseth im Amt halten will, nachdem über dessen Zukunft spekuliert worden war.
Der Verlauf
Farage geht auf Distanz zu Trump · 2 Ereignisse
Was vor und nach dieser Meldung passiert ist. Noch nicht beschriebene Hintergrund-Ereignisse hat eine KI zusammengefasst.



